Unser Event-Wiki

Alle Begriffe auf einen Blick

Um Ihnen bestimmte Begrifflichkeiten aus der Eventbranche genauer zu erklären, haben wir für Sie unser Event Wiki erstellt. Hier finden Sie von A-Z alle Informationen und Erklärungen zu Bestuhlungsarten, Vortragsformen, Anlässen und sonstigen fachlichen Begriffen.

Barcamp/Themencamp

Ein Barcamp oder Themencamp ist eine offene Tagung, bei der die Teilnehmer oft aus ähnlichen Themengebieten zusammenkommen und dann in offenen Workshops gemeinsam arbeiten. Meistens dauern diese Veranstaltungen mehrere Tage, also z.B. von Freitag bis Sonntag. Das Besondere ist, dass es im Vorhinein keine festgelegten Strukturen und Inhalte gibt, sondern diese zu Beginn des Camps von den Teilnehmern selbst festgelegt werden. Barcamps und Themencamps dienen vorrangig dem Austausch und der Diskussion untereinander. Als Eventlocation eignen sich Kongresszentren, Tagungshotels oder auch Outdoorlocations. 

Bestuhlungsformen

Bestuhlung Bankett

Sitzen die Gäste bzw. Teilnehmer einer Veranstaltung an rechteckigen Tischen oder einer Tafel, spricht man von einer Bankettbestuhlung. Diese Variante ist relativ platzsparend und daher eine beliebte Wahl für feierliche Anlässe.

Bestuhlung Empfang

Bei einem Empfang spricht man in der Regel von der Bestuhlung bei einer festlichen Begrüßungsveranstaltung. Es gibt keine bis wenige Sitzgelegenheiten, was dem Event eine gewisse Dynamik verleiht. Manchmal sind Stehtische vorhanden, was Gespräche erleichtert, da sich leichter kleine Gruppen bilden können. Zudem ist es den Gästen so möglich Getränke abzustellen. Ein Empfang kann die Bestuhlung für die Länge eines gesamten Events sein, aber auch nur für einen Teil einer Veranstaltung genutzt werden.

Bestuhlung Gala

Bei besonderen festlichen Veranstaltungen fällt die Wahl oft auf die Gala-Bestuhlung. Hier sitzen je sechs bis zehn Personen an runden Tischen. Diese Variante der Bestuhlung ist elegant aber platzaufwendig, da zwischen den Tischen genügend Platz für die Gäste und eventuelles Servicepersonal gelassen werden sollte. 

Bestuhlung Parlamentarisch

Die parlamentarische Bestuhlung ist eine Reihenbestuhlung mit Tischen, ähnlich wie in einem Klassenraum. So haben die Gäste oder Teilnehmer einer Veranstaltung eine Nutzfläche, um zu arbeiten. Daher wird diese Art der Bestuhlung besonders gerne für Konferenzen oder Tagungen genutzt. Bei der Wahl der Location sollten Sie darauf achten, dass diese Variation der Bestuhlung mehr Platz benötigt.

Bestuhlung Reihen

Wenn man Stuhlreihen hintereinander anordnet, spricht man von einer Reihenbestuhlung. Diese findet man zum Beispiel in einem Theater oder Kino. Bei dieser Variante der Bestuhlung lassen sich einfach viele Menschen auf kleiner Fläche platzieren. Es ist darauf zu achten, dass Teilnehmer oder Gäste sich nicht gegenseitig die Sicht versperren. Dies lässt sich am besten erreichen, indem die  Anordnung der Stühle versetzt. Besonders geeignet ist diese Bestuhlung für Veranstaltungsarten wie Produktpräsentationen, Konferenzen, Tagungen und Konzerte.

Bestuhlung U-Form

Bei dieser Bestuhlungsvariante sind die Tische in Form von einem “U” angeordnet. Man unterscheidet hier noch einmal die innere und äußere Bestuhlung, je nachdem, ob die Stühle an den Außen- oder Innenseiten des U angeordnet sind. Der Vorteil der äußeren U-Form-Bestuhlung ist, dass sich alle Teilnehmer gegenseitig sehen können. Deshalb eignet sich diese Variante besonders für Diskussionen oder Besprechungen. Eine beidseitige U-Form-Bestuhlung wird dagegen gern für Dinner-Veranstaltungen gewählt.

Brainstorming

Eine der bekanntesten Methoden der Ideenfindung ist das sogenannte “Brainstorming”. Als Entwickler dieser 1930 entstandenen Technik gilt der Autor und Werbefachmann Alex Osborn. Charles Clark baute Osborns Ideenfindungsprozess noch weiter aus. So entstand die uns heute sehr bekannte und weit verbreitete Technik, um Ideen zu finden. Bei dieser Methode kann jeder Teilnehmer all seine Ideen einbringen ohne Einschränkungen oder Grenzen. Zum Artikel „Brainstorming: So stürmen Sie Ihr Gehirn mit den besten Ideen“

Brainswarming

Brainswarming wurde indirekt aus der klassischen Methode des Brainstormings abgeleitet und ist eine Kreativtechnik bei der jeder Teilnehmer bei der Ideenfindung involviert wird um somit das gesamte Ideenpotenzial aller Beteiligten auszuschöpfen. Alle Ideen werden auf einzelne Klebezettel geschrieben und anschließend auf eine gemeinsame Pinnwand geheftet. So werden die Ideen der einzelnen Teilnehmer verknüpft, ohne verloren zu gehen. Auch die stillen Teilnehmer können sich mit dieser Methode ungehindert einbringen. Der wesentliche Unterschied zum Brainstorming besteht darin, dass hierbei zeitversetzt gearbeitet werden kann. Die Teilnehmer können sowohl parallel daran arbeiten oder aber die Ideen anderer weiterentwickeln. Diese Methodik hat den Vorteil, dass sie sowohl für Bottom-UP-Denker als auch für Top-Down-Denker geeignet ist. 

Charity Event

Bei einem Charity Event (dt. Wohltätigkeitsveranstaltung) wird der gesamte Erlös der Veranstaltung für einen guten Zweck gespendet. Das heißt, dass das Geld z.B. eine Hilfsorganisation erhält, welche die Aufgabe hat, bedürftigen Menschen oder Tieren zu helfen. Der Erlös des Events kann durch Spenden der Gäste oder auch hohe Eintrittspreise entstehen. Ein klassisches Charity Event wird oft in Form einer festlichen Gala oder eines edlen Dinners in einem Ball- oder Festsaal veranstaltet.   

Einfache Nutzungsrechte (Fotos)

Am häufigsten werden für Fotografien einfache Nutzungsrechte vergeben. Dabei dürfen Sie die Bilder normal verwenden, der Fotograf kann jedoch auch weitere Lizenzen verkaufen und die Bilder auch selbst nutzen.

Elevator Pitch

Der Elevator Pitch kommt aus Amerika und bedeutet übersetzt „Fahrstuhlpräsentation“. Ziel ist es, Kunden und Chefs während der Dauer einer Aufzugsfahrt von der eigenen Idee zu überzeugen. Da eine Fahrt mit dem Fahrstuhl normalerweise nur 30-60 Sekunden dauert, sollte der Elevator Pitch kurz und prägnant sein. 

 

Der Elevator Pitch besteht aus einer Kurzvorstellung, Begeisterung für das Projekt oder Produkt und der erfolgreichen Auftragsabwicklung. Eine detaillierte Beschreibung umfasst das Angebot, das Interesse, den Nutzen, die Motivation und einen Appel. Auch die AIDA-Formel wird häufig eingesetzt.  

 

Entscheidend ist, dass der Vortragende den Pitch auf die wichtigsten Inhalte reduziert, den Nutzen für den Zuhörer deutlich herausstellt und zur Annahme eines Angebots motiviert.  Eine sympathische, offene Vortragsweise ist dabei mindestens genauso wichtig wie die Struktur der einzelnen Inhalte. 

Eventlocation

Als Eventlocation bezeichnet man einen Veranstaltungsort, in dem ein Event stattfindet. Dies kann alles von einem Meetingraum bis zu einer Messehalle einschließen. Auch ein Restaurant wird zu einer Eventlocation, sobald ein Event dort stattfindet.

 

Dabei muss die Eventlocation nicht immer überdacht sein. Findet eine Hochzeit oder Party zum Beispiel in einer Open Air Beach Bar statt, wird diese ebenfalls als Eventlocation bezeichnet. So kann auch ein öffentlicher Platz zu einer Eventlocation werden. Auf dem Portal eventano sind Eventlocations sämtliche Räumlichkeiten und Veranstaltungsorte, die man für seine Veranstaltung mieten kann.

FameLab

Das FameLab ist ein internationaler Wettbewerb für Studierende und junge Wissenschaftler. Diese kommen aus den Bereichen der Natur- oder Ingenieurwissenschaften und treten in einem Vortragswettbewerb gegeneinander an. Ihnen stehen jeweils nur 3 Minuten zur Verfügung, um ihr Thema zu präsentieren. Es dürfen keine Präsentationsfolien verwendet werden aber alle Hilfsmittel, die die Teilnehmer selbstständig mit auf die Bühne bringen können. Die Bewertung der einzelnen Vortragenden erfolgt hierbei nicht vom Publikum sondern von einer ausgewählten Jury. Entscheidend für die Bewertung der Teilnehmer sind Kriterien wie Inhalt, Struktur und Ausstrahlung. Ziel ist es, Menschen für wissenschaftliche Themen zu begeistern und sich mit anderen Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zu vernetzen. 

Floating Buffet

Wie der Name schon sagt, schwimmt hierbei das Essen auf dem Wasser. Die Speisen werden auf einem Wasserweg angeboten. Hierfür gibt es ganz spezielle Möbel mit einem integrierten Wasserkanal. Der Vorteil dabei ist, dass die Speisen durch die Bewegung des Wassers im Kreis an den Gästen vorbei schwimmen und jeder auswählen kann, was er möchte. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, das Wasser als Hingucker passend zum Ambiente Ihrer Feier zu beleuchten.

Flying Buffet

Bei einem Flying Buffet steht das Essen nicht wie gewohnt an einem festen Platz auf Tischen, sondern wird auf Tabletts von Servicekräften durch den Raum getragen und den Gästen angeboten. Jeder Gast kann sich somit direkt das nehmen, was er am liebsten mag. Hierbei werden meist kleinere Portionen als Fingerfood serviert. Der Vorteil ist, dass das Essen direkt zum Gast kommt und eine lockere Atmosphäre entsteht.

Freie Trauung

Unter einer freien Trauung versteht man eine Eheschließung, die nicht von einem Standesbeamten oder einem Pfarrer vorgenommen wird. Sie ist also weder rechtlich bindend noch von der Kirche “abgesegnet”. Somit kann theoretisch jeder eine freie Trauzeremonie durchführen.  Ein weiterer Unterschied zur klassischen standesamtlichen oder kirchlichen Hochzeit besteht darin, dass die Freie Trauung an keinen festen Ort gebunden ist. Sie kann also überall stattfinden. Zudem ist bei der Gestaltung des Ablaufs und des Inhalts alles möglich und erlaubt, anders als bei einer traditionellen kirchlichen Hochzeit. Zum Artikel „Heiraten genau nach Ihren Wünschen: Die Freie Trauung“

Green Event

Veranstaltungen werden als Green Event bezeichnet, wenn bestimmte Richtlinien eingehalten werden, um die Nachhaltigkeit des Events zu gewährleisten. Vom Catering bis zu den Dekoelementen wird auf den Nachhaltigkeits-Charakter geachtet, um auf allen möglichen Ebenen umweltschonend und sozial verantwortlich zu handeln. Zum Artikel „Green Events und der Trend der Nachhaltigkeit“

Hackathon

Bei dem Begriff Hackathon handelt es sich um eine Verschmelzung von „Hacking“ und „Marathon“. Dabei bezieht sich das Wort „Hacking“ darauf, technische Probleme auf ungewöhnliche Weise zu lösen und der Begriff „Marathon“ bedeutet in diesem Kontext, dass eine absichtlich begrenzte Zeitspanne gesetzt ist. Ziel ist es, innerhalb weniger Stunden oder Tagen einen nutzbaren Programmcode zu entwickeln.

 

Die Teilnehmer dieses Events sind in der Regel Softwareentwickler- in erster Linie aber Programmierer. Aber auch für Berufseinsteiger und Studenten kann diese Art von Veranstaltung ein Sprungbrett sein. Oftmals sind Entscheider aus der IT-Branche bei diesen Events anwesend und daran interessiert, neue Talente zu entdecken. 

 

Bei einem Hackathon werden die groben Fragestellungen umrissen. Jeder Teilnehmer kann im Anschluss seine Lösungsvorschläge in einem sogenannten „Ideenpitch“ präsentieren. Im Anschluss werden Teams von ungefähr 5 Personen gebildet, die an der Entwicklung und Umsetzung der Ideen arbeiten. Am Ende pitchen die Teams ihre Prototypen vor einer Jury, die einen oder mehrere Sieger kühren. Gewinnen können die Teams je nach Veranstaltung Preisgelder, Sachpreise oder auch Dienstleistungen wie Coachings.

Halloween

Ursprünglich kommt Halloween aus Irland. Dort feierte das keltische Volk schon vor 2.000 Jahren „Samhain“, die Feier zum Ende der Erntezeit. In Deutschland wird das schaurige Grusel-Fest erst seit 1991 gefeiert. Grund dafür war der Ausfall des Karnevals aufgrund des ersten Irakkriegs. Die Spielwarengeschäfte hatten aber trotzdem schon massenweise Kostüme auf Lager, die sie loswerden mussten. Also vermarkteten sie diese stattdessen an Halloween. Zum Artikel „Tipps für Ihre schaurig-schöne Halloweenparty

 

Incentive

Ein Incentive ist eine vom Unternehmen an seine Mitarbeiter gebotene Gratifikation (Belohnung) in Form von Geld, Sachleistungen, Reisen oder Events. Diese sollen ein Anreiz oder auch Ansporn für die Mitarbeiter und deren bereits geleistete oder zukünftige Arbeit darstellen. Besonders Incentive Events können in verschiedensten Formen veranstaltet werden. Ein festliches Dinner, eine Feier auf einem Partyboot, eine sportliche Aktivität wie Bowling oder Fußball oder etwas Ausgefalleneres wie ein Besuch in einem Escape Room – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Korkgeld

Korkgeld (auch Korkengeld genannt) wird meist von einem Wirt verlangt, wenn ein Gast seine eigenen Getränke ins Wirtshaus mitbringt. Die Gebühr ist hauptsächlich als Entschädigung für den dadurch entstandenen Umsatzverlust zu verstehen. Oft handelt es sich heutzutage dabei um Weinkenner, die zu einer eigenen Feier im Restaurant ihren Lieblingswein mitbringen. Der Name kommt übrigens daher, dass der Wirt am Ende einfach die Korken der geöffneten Flaschen gezählt und somit das „Korkengeld“ berechnet hat. Der Gast zahlt durch das Korkgeld somit auch den Service des Wirtes, für das Öffnen der Flaschen und das zur Verfügung stellen der Gläser. Sollten Sie also bei einer Ihrer nächsten Veranstaltungen oder Feiern ein Korkgeld für selbst mitgebrachte Speisen und Getränke zahlen, wissen Sie nun, wofür dieses Entgelt steht.

Meeting/Konferenz/Tagung

Alle 3 Begriffe beschreiben Veranstaltungsformen bei denen sich Personen, die in einem bestimmten Themengebiet arbeiten, zusammenfinden.

 

  • Ein Meeting ist die kleinste Form, es sollten maximal 30 Personen teilnehmen und auch die Dauer ist gering, höchstens ein paar Stunden.
  • An einer Konferenz sollten höchstens 100 Leute teilnehmen. Eine Konferenz kann im Gegensatz zu den anderen beiden Veranstaltungen auch mehrere Tage dauern. 
  • Die Tagung ist die Größte der drei Veranstaltungsarten und hat durchschnittlich 100-200 Teilnehmer. Eine Tagung dauert dafür aber, wie der Name bereits sagt, meistens nur einen Tag.

Zum allgemeinen Programm dieser Veranstaltungen gehören Präsentationen, Vorträge, Forumsdiskussionen, Debatten, Ausstellungen, Workshops und Exkursionen. Als Eventlocations eignen sich Tagungshotels, Meetingräume und Kongresszentren.

MICE

MICE ist eine knappe Abkürzung für die Begriffe Meetings, Incentives, Conventions und Events. Als MICE Branche wird jener Teil des geschäftlichen Tourismus bezeichnet, der die Organisation und Durchführung von Tagungen, Anreiz-und Belohnungsreisen, die von unterschiedlichen Unternehmen veranstaltet werden, Kongresse und Ausstellungen umfasst. Die gesamte Branche ist Teil der Tourismusindustrie und gehört zu den Geschäftsreisen. 

Nachhaltigkeit

Unter Nachhaltigkeit versteht man den sorgsamen Umgang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Ressourcen. Das Ziel der Nachhaltigkeit ist die Bewahrung der Eigenschaften, der Stabilität sowie der Erhalt der natürlichen Regenerationsfähigkeit von Ressourcen. Einfach ausgedrückt, ist damit der verantwortungsvolle Umgang mit dem Menschen, der Natur und der Wirtschaft gemeint. Mit dem Ergebnis, dass diese uns über einen langen Zeitraum als Ressource zur Verfügung stehen. 

 

Nachhaltigkeit hat mittlerweile auch die Eventbranche erreicht. Das macht sich vor allem in der vermehrten Durchführung von Green Events bemerkbar. Ebenfalls wird heute  zunehmend auf den fairen Umgang mit dem Personal auf Veranstaltungen geachtet, beispielsweise durch die Einhaltung von gesetzlichen Arbeits- und Pausen- bzw. Ruhezeiten. Für viele Veranstalter ist ein weiterer Punkt der Nachhaltigkeit in Ihrer Planung die Wiederverwendung von Materialien und die Vermeidung von unnötigem Müll. Zum Artikel „Green Events und der Trend der Nachhaltigkeit“

Nutzungsrechte (Fotos)

Zeitliche Dimension

Die Nutzung eines Bildes kann unbegrenzt oder auf einen bestimmten Zeitraum oder ein bestimmtes Ereignis begrenzt sein. Möchten Sie keine Einschränkung, benötigen Sie die Lizenz “zeitlich unbegrenzt”.

Räumliche Dimension

Die Nutzung eines Bildes kann z.B. auf Deutschland oder Europa beschränkt sein. Möchten Sie das Bild weltweit nutzen können, benötigen Sie die Lizenz “räumlich unbegrenzt”.

Inhaltliche Dimension

Bei Bildern ist eine Eingrenzung auf bestimmte Medien möglich. So könnte die Nutzung auf Printprodukte oder Online Verwendung beschränkt sein. Für alle Medien benötigt man eine Lizenz zur “inhaltlich unbegrenzten” Nutzung.

Pecha Kucha

Auch Petscha Kutscha genannt, ist eine 2003 in Tokio entwickelte Vortragstechnik, die ein sehr spezielles Format hat. Die maximale Gesamtlänge beträgt exakt 6:40 Minuten, da genau 20 Power Point Folien gezeigt werden, jede aber nur für jeweils 20 Sekunden. Dabei darf auf jeder Folie nur ein möglichst ausdrucksstarkes Bild sein, keine Texte, Statistiken oder ähnliches. Aktuell wird diese Darstellungsform hauptsächlich von Designern in der Kreativbranche verwendet. In verschiedensten deutschen Städten werden regelmäßig sogenannte Pecha Kucha-Nächte veranstaltet, bei denen meistens 8-14 Präsentationen gehalten werden, zu einem nichtkommerziellen Zweck. Diese Vortragsform hat den Vorteil, dass langatmige Präsentationen vermieden werden und klare Aussagen getroffen werden, die nicht in einer Flut von Informationen untergehen.

Podiumsdiskussion

Eine Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung, bei der Fachleute zusammenkommen, um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema darzustellen und mit den anderen zu vergleichen. Dabei sitzen die Experten auf einem erhöhten Podest oder einer Bühne, meist in einer Reihe oder einem Halbkreis und sprechen vor einer größeren Menge an Zuschauern. Oft wird dieses Event von einem Moderator geleitet und am Ende erhalten die Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. Für eine solche Art der Gesprächsrunde eignen sich große Säle, Kongresszentren, Industrielocations oder Tagungsräume als Veranstaltungsstätte.

Produktpräsentation

Eine Produktpräsentation (auch Produktvorführung genannt) bezeichnet die Vorstellung eines Produktes vor einem Publikum. Die Präsentation eines Produktes kann man mit verschiedenen Veranstaltungsarten erreichen. Eine sehr geläufige Art ist die Präsentation in Form eines Vortrages auf Tagungen oder Konferenzen. Ebenfalls eine Variante wäre die Vorführung in Form einer Abendveranstaltung in einer Galerie, bei einem Empfang oder bei einem Dinner. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zum Artikel „Produktpräsentation – Die Kunst des richtigen Präsentierens“

Roadshow

Der Begriff Roadshow, auf Deutsch auch Wanderausstellung genannt, bezeichnet eine mobile Form des Event-Marketings, bei dem ein Unternehmen ein Produkt auf einer überregionalen oder sogar internationalen Promotiontour vorstellt. Das Unternehmen sucht mit einer Roadshow aktiv die Kundennähe, anstatt auf das Kommen der Kunden zu warten. Dadurch soll ein neues Image aufgebaut oder ein bestehendes Image ausgebaut werden. Des Weiteren erhält der Kunde neben umfassenden Informationen zudem die Möglichkeit, das Produkt gleich vor Ort zu testen und so mit den eigenen Sinnen zu erleben. Auf diese Weise bleiben das Unternehmen und das Produkt, der Kundschaft sowie möglichen Interessenten noch lange im Gedächtnis. Zum Artikel „Roadshow – Mobiles Marketing“

Sankt-Martins-Tag

Der Sankt-Martins-Tag, auch Martinstag genannt, ist ein kichlicher Feiertag und findet jedes Jahr zu Ehren des Heiligen Martin von Tours am 11. November statt.  Martin war laut Legende ein römischer Soldat, der an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei ritt. Der Mann tat ihm so leid, dass Martin mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte. In der Nacht erschien Martin der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen. Anlässlich des Martinstages gibt es unterschiedlichste Traditionen und Bräuche, wie beispielsweise eine Martinsgans zu essen, oder auch „Laterne laufen“, ein abendlicher Umzug mit bunten Papierlaternen.

SEO

SEO ist die Abkürzung des englischen Begriffs „Search Engine Optimization“ und wird im Deutschen mit Suchmaschinenoptimierung übersetzt. Als SEO werden alle Maßnahmen bezeichnet, um eine Webseite in Suchmaschinen besser zu positionieren. Zu SEO-Maßnahmen gehören unter anderem inhaltliche Optimierungen einer Homepage (Content), aber auch technische Aspekte wie Ladegeschwindigkeiten, die Strukturierung einer Internetseite und der Linkaufbau (Linkbuilding). SEO ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings.

Symposium

Ein Symposium ist eine Konferenz, bei der Experten und Akademiker über ein bestimmtes Thema diskutieren und ein reger Gedankenaustausch stattfindet. Die Teilnehmerzahl bei einem Symposium liegt oft bei maximal 100 Personen. Als Veranstaltungsstätte für ein Symposium eignen sich Tagungsräume, Kongresszentren und Festsäle. Es gibt aber auch ausgefallenere Optionen wie z.B. ein Schloss, eine Industriehalle oder auch eine Outdoorlocation.  

Tagungshotel

Die Unterscheidung bei einem Tagungshotel zu anderen Hotels liegt in der Spezialisierung. Tagungshotels konzentrieren sich auf die Durchführung von Konferenzen, Kongressen und Tagungen. Dadurch können sie speziell auf die Bedürfnisse von Gästen und Veranstaltern von MICE-Events eingehen. So bieten Sie beispielsweise besondere Angebote an, was das Programm, die Ausstattung sowie die Verpflegung während dieser Veranstaltungen betrifft. Ein weiterer Vorteil von Tagungshotels ist die Kombination aus Tagungs- , Konferenz- oder Meetingräumen und Übernachtungsmöglichkeiten für die Teilnehmer. 

Tagungsraum/Meetingraum

Verfügt ein Raum über eine Tagungsausstattung, spricht man von einem Tagungsraum. Zu der technischen Ausstattung gehören ein Beamer, eine Leinwand, ein Moderationskoffer und gegebenenfalls eine Audioanlage. Manche Locations benennen allerdings auch Ihre Eventräume als Tagungsräume, um deren Benutzung auf geschäftliche Zwecke zu beschränken. Die Bestuhlung in diesen Räumen kann in Theaterform, Blockform, U-Form oder einem Stuhlkreis geordnet. Dadurch eignet sich diese Raumart ebenfalls für Workshops, Seminare und Schulungen verschiedener Variationen. Ein Meetingraum kann über dieselbe Ausstattung wie ein Tagungsraum verfügen. Jedoch ist er kleiner, da die Teilnehmerzahl eines Meetings nur ca. 2-10 Personen umfasst.

Total Buy Out (Fotos)

Ein Total Buy Out bedeutet, dass Sie das exklusive Nutzungsrecht für die Bilder erwerben. Das heißt, dass nicht einmal der Fotograf die Bilder verwenden darf.

Workshop

Ein Workshop ist eine Veranstaltung, bei der in einer bestimmten Zeit gemeinsam in kleinen Arbeitsgemeinschaften an einem konkreten Thema gearbeitet wird. Ein Merkmal eines Workshops ist die Visualisierung der Ideen, an der alle Teilnehmer beteiligt sind. Ziele und Inhalte eines Workshops können Problemlösung, Konfliktbeseitigung und Konzepterarbeitung sein.

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