Hochzeitspaar im Schnee im Freien mit winterlicher Dekoration und weißem Brautkleid
© Maksim Shebeko/123RF.com
30. September 2019

Sommerhochzeit vs. Winterhochzeit? – Tipps & Tricks

Sie können sich noch nicht recht entscheiden, ob Sie im Sommer oder Winter heiraten möchten? Der Sommer besticht mit seinem tollen Wetter und seinen schönen Kulissen. Aber auch der Winter hat ebenso einiges zu bieten. Winterhochzeiten gehören nämlich definitiv nicht zu den 08/15-Hochzeiten. Sie haben einen gewissen Vorteil bei der Terminauswahl und auch die Landschaft gibt einige Anreize für Fotomotive. Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Jahreszeiten nachfolgend zusammengefasst.

Die Vorteile einer Sommerhochzeit

Fangen wir zuerst mit der Sommerhochzeit an. Der Vorteil einer Hochzeit im Sommer ist definitiv das tolle Wetter. Die Trauung kann im Freien stattfinden und unter idyllischen Bäumen, Palmen oder einem schön geschmückten Pavillon wird sich das Ja-Wort gegeben.  Die Laune der Gäste ist ebenso gut und niemand friert. Freunde und Familie können im Gras herumlaufen und falls möglich, können Sie ein kleines Planschbecken zum Abkühlen in den Garten stellen. Ihre Gäste werden sich über die tolle Erfrischung freuen.

Das luftige Brautkleid und die passende Deko

Das Brautkleid kann im Sommer luftig leicht ausfallen und die Haare können mit einem wunderschönen Blumenkranz verziert werden. Die darin verwendeten spiegeln sich in der ganzen Festlichkeit wider – auch in der Dekoration. Der Tischschmuck besteht aus einem Blumenmeer, welches das polierte Hochzeitsbesteck gekonnt umrahmt. Auch kann der Garten toll mit Lichterketten, Lampions und Teelichtern geschmückt werden. Dies schafft eine romantische Atmosphäre in Ihrer Hochzeitslocation. Eine schöne Idee für weitere Dekorationselemente ist Selbstgebasteltes. In den Foren vieler Hochzeitsportale finden Sie super tolle und einfache DIY-Anleitungen. Schauen Sie doch in einem vorbei und basteln Sie vielleicht Origami-Herzen für Ihre Gäste als ,,Herzliches Willkommen”.

Hochzeitslocation für eine Trauung im Freien und im Grünen mit weißen Stühlen und romantischer Dekoration in Grün und Weiß

Immer einen Plan B parat

Wenn Sie eine Hochzeit im Freien planen, rechnen Sie immer damit, dass es regnen kann. Deshalb sollte es hierbei stets einen Plan B geben, um im Trockenen (weiter) zu feiern. Fragen Sie daher bei Ihrem Ansprechpartner der Räumlichkeiten vorab nach, ob im Indoor-Bereich genügend Platz für alle Gäste vorhanden ist, falls sich das Wetter verschlechtert. Zudem sollten Sie beachten, dass im Sommer die Termine beim Standesamt und den Traumlocations sehr schnell ausgebucht sind. Einige Ihrer Gäste sagen eventuell auch ab, da Sie bereits auf anderen Hochzeiten eingeladen sind. Hier muss dementsprechend rechtzeitig geplant werden. Wenn es sehr warm ist, müssen Sie zudem darauf achten, dass genügend Sonnenschutz vorhanden ist, zum Beispiel in Form von Schirmen oder einem Sonnensegel. Gerade Senioren und Kinder vertragen die pralle Sonne meist nicht sehr gut. Hochzeitsfächer kommen da wie gerufen.

Das Sommergetränk der Saison: Kaltes Wasser mit frischer Minze!

Kalte Getränke sind bei Ihren Gästen sicher immer eine willkommene Erfrischung. Peppen Sie das Wasser mit Limette, frischer Minze oder auch leckeren Himbeeren auf und stellen Sie es vor der Party einfach noch zwei Stunden in den Kühlschrank. So bleibt das Getränk schön erfrischend, wenn die Gäste sich ein Glas davon nehmen wollen. Ebenso kühlend wirkt ein leckeres Eis. Wie wäre es also mit einem Eiswagen auf Ihrer Hochzeit? Gerade die Kleinen unter den Gästen freuen sich sicher riesig darüber.

Ein Grillfest für Jedermann

Zum Essen bietet sich ein super leckeres Grillbuffet an. Da die Herren der Runde gerne am Grill stehen, passt dies optimal. Wie wäre es mit gefüllten Champignons, mediterranen Salaten oder Grillgemüse mit frischem Vollkornbaguette? So ist nicht nur für die Fleischliebhaber, sondern auch für die Vegetarier und Veganer unter den Gästen gesorgt. Mit einem Grillbuffet können Sie nicht viel falsch machen. Hier ist für jeden etwas dabei, egal ob groß oder klein.

Vergessen Sie die Notfallboxen nicht

Falls einer Ihrer Gäste sich bekleckert hat, es zu warm am Grill oder in der Sonne ist, sind sogenannte ,,Notfallboxen” ein gut gemeinter Tipp. Diese sind sehr beliebt und helfen so manchen aus der Not heraus. Stellen Sie einfach eine ins Bad der Eventlocation und befüllen Sie diese beispielsweise mit Deo, Tampons, Haarspangen, Erfrischungstüchern oder Puder.

Blick auf ein Hochzeitspaar am Strand mit Meer und Wellen im Hintergrund während des Sonnenuntergangs

Hochzeiten im Winter sind DER Geheimtipp

Eine Hochzeit im Winter kann aber ebenso mit einer Sommerhochzeit mithalten. Zwar ist Heiraten während dieser Jahreszeit wegen der Kälte und Nässe allgemein nicht so beliebt, aber die einzigartige Kulisse macht die niedrigen Temperaturen wieder wett, spricht der märchenhafte Charakter der Winterlandschaft doch viele an. Denn wenn Schnee liegt, hat dies etwas Magisches an sich und die Gäste kommen sich vor, als wären Sie in einem Disney- oder Hollywoodfilm gelandet. Der Fotograf und Sie werden sich freuen, denn es erwarten Sie einzigartige Bilder. Nehmen Sie zum Fotoshooting am besten Winterstiefel und eine dicke Winterjacke mit, damit Sie während des Wechsels der Kulissen nicht krank werden. Wie wäre es, mit dem Schlitten vor die Kirche zu fahren? Dies ist ein einmaliges Erlebnis, das Sie sicher nie vergessen. Ein positiver Punkt an Winterhochzeiten ist auch, dass viele Termine noch frei sind und Sie Ihre Wunschlocation mieten können. Der DJ, Florist und Konditor ist zudem günstiger als im Sommer.  Die ideale Zeit für Winterhochzeiten sind übrigens die Monate November, Januar und Februar. Denn im Dezember sind viele im Weihnachtsstress oder verreist. Deshalb ist eine Feier im letzten Monat des Jahres nicht empfehlenswert.

Mit der richtigen Deko bei einer romantischen Winterhochzeit punkten

Die Blumen- und Pflanzenwelt ist in der kalten Jahreszeit auch eine andere. So stehen Ihnen viele grüne Tannenzweige, Kiefernzapfen und Christrosen als Deko zur Verfügung. Ebenso eignen sich tolle Pastelltöne als Farbschema für die Dekoration z.B. bei der Wahl der Stuhlhussen. Mit warmen Rottönen schaffen Sie ein weihnachtliches Flair, wenn Sie während der Adventszeit heiraten. Auch Gewürze wie z.B. Zimt und Nelken eignen sich super zum Schmücken auf einer Winterhochzeit. Wie wäre es mit einer DIY-Tischdeko, bei der Kerzen und Zimtstangen kreativ kombiniert werden? Kleben Sie ein paar Zimtstangen mit Hilfe einer Heißklebepistole ringsum an eine Kerze und umwickeln Sie diese mit einer Schleife. Oder erinnern Sie sich noch an die Bastelstunden aus der Grundschule in der Vorweihnachtszeit? Dort haben Sie bestimmt auch einmal Orangen mit Nelken verziert. Diese geben dem Raum eine herrliche Weihnachtsnote.

Gedeckter Hochzeitstisch in Weiß mit viel Dekoration und besonderem Licht in Weiß, Rosa und Gold

Der perfekte Look für die Traumhochzeit im Winter

Da die Temperaturen in der kalten Jahreszeit eher eisig sind, sollten Sie bei Ihrem Kleid nicht auf eine wärmende Stola verzichten. Toll sehen auch selbstgestrickte Wolljäckchen aus. Eine andere Variante für ein schönes Kleidungsstück ist ein Cape. Ebenso kann wie im Sommer auch, viel mit Perlen und Stickerei gearbeitet werden. Lassen Sie sich durch die neuen Trends in der Hochzeitsszene inspirieren. Schauen Sie im Internet oder in der Stadt nach wunderschönen Boleros und Stolas für Ihren besonderen Tag.

Weihnachtliche Leckereien als kleiner Snack

Wunderbar lassen sich Punschwagen und kleine Knabbereien wie Maronen oder gebrannte Mandeln mit ins Catering integrieren. Was ebenso super zu den Köstlichkeiten und dem winterlichen Ambiente passt, sind Fackeln und Feuerkörbe. Diese erzeugen eine romantische Stimmung, welche in der Liebe und bei einer Hochzeit nicht fehlen darf. Achten Sie aber darauf, dass eine Person oder ein Sicherheitsbeauftragter auf das offene Feuer aufpasst.

 

Kulinarisch bieten sich traditionelle weihnachtliche Speisen, wie zum Beispiel Gänsebraten mit Rotkohl an. Sie können natürlich auch ein eigenes unkonventionelles Menü zusammenstellen, bei dem die Vor- , Haupt- und Nachspeise der Saison angepasst wird.

Das Wetter im Winter kann zum Nachteil werden

Auch wenn der Winter eine schöne Kulisse für Fotos bietet, so kann er auch einige negative Aspekte mit sich bringen. Wenn es sehr glatt auf den Straßen ist, besteht die Möglichkeit, dass einige Ihrer Gäste nicht kommen werden. Da durch den Wechsel von warmen zu kalten Jahreszeiten eventuell einige Ihrer Hochzeitsgäste krank werden und absagen, sollten Sie eine Krankheitsquote mit einberechnen. Wenn der Schnee schmilzt, ist es kalt und matschig. Hier laufen Sie Gefahr, dass Ihr Kleid und die Ihrer Freundinnen schnell dreckig werden können. Die Zeiten, als noch jedes Jahr Schnee im Winter gefallen ist, sind mittlerweile vorbei, ABER denken Sie positiv, dann klappt’s auch mit dem Schnee.

 

Wie Sie sehen haben die beiden Jahreszeiten Ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie selbst, welche Ihnen mehr zusagt. Falls Sie noch eine Location für Ihre Sommer- oder Winterhochzeit suchen, durchstöbern Sie doch unser Suchportal (eventano.de) nach Veranstaltungsräumen, die von wunderschönen Landschaften umgeben sind. Sie werden es bestimmt nicht bereuen. Wir wünschen vorab schon einmal eine wunderschöne Hochzeit.

Romantisches Hochzeitspaar von hinten, Hand in Hand laufend im weißen Schnee, Open Air mitten im idyllischen Wald

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